2012 kommt die weiter verschärfte EnEV 2012 - Wird haben uns heute schon darauf eingestellt.

 

Die EnEV 2009

Seit 1. Oktober 2009 ist sie das Maß aller Dinge beim Hausbau - die neue EnEV2009.
Im Vergleich zur alten EnEV 2007muss der Energiebedarf für Heizung und Warmwasser in Wohn- und Nichtwohngebäuden um durchschnittlich 30 % sinken. Für alle Bauherrn, die neu bauen, gelten ab sofort diese Regelungen der EnEV 2009:

Neubauten

·        Der Jahresprimärenergiebedarf muss um 30 % niedrigler liegen, als dies nach der alten EnEV 2077 gefordert war.

·        Die Wärmedämmung der Gebäudehülle (Außenwände und Dach) muss im Durchschnitt 15 % effizienter sein, als dies nach der alten EnEV 2007 notwendig war.

·        Der Mindeststandard nach EnEV 2009 ist das "Effizienzhaus 100". Es verbraucht nicht mehr als 100 Kw/h Energie (z.B. Gas, Öl, Kohle, Holz, Pellets...) pro m² beiheizte Fläche. Umgerechnet auf den Heizöl- oder Gasverbrauch bedeutet dies grob:

10 Liter oder 10 m³ pro m² maximalerm Primärenergieverbrauch - mehr darf es seit 1.10.2009 bei Neubauten nicht mehr sein!!!

·        Ein neues Einfamilienhaus mit 200 m² muss also mit maximal 2.000 Liter Öl auskommen.

·        Dem Effizienzhaus 70 genügen rund 1400 Liter.

·        Dem Effizienzhaus 55 genügen rund 1000 Liter.

Für das Effizienzhaus 55 und das Effizienzhaus 70 gibt es dann auch zinsverbilligte Dralehen von der KfW (Kreditanstalt für Wiederaufbau.

Bei Neubauten muss natürlich auch der Nachweis geführt werden, dass die neue EnEV 2009 eingehalten wird.

Bei Häusern in Holzständerbauweise von BAU mein HAUS werden ALLE Forderungen der EnEV 2009 nicht nur locker eingehalten sondern erheblich unterschritten – das geben wir Ihnen natürlich schriftlich.

Unsere Häuser entsprechen im Aufbau der Außenhülle (Außenwände und Dach) der besten Stufe - dem Effizienzhaus 55 und sind damit nicht nur auf der "Höhe der Zeit" sondern absolut zukunftssicher.    
Wir beraten Sie gerne eingehend und ausführlich. Sprechen Sie uns an.

© Heimo Kandler 03/2011

 

Novelle der Energieeinsparverordnung (EnEV2012) Niedrigstenergiegebäude ab 2021

Zugspitze bei Föhn 140 km Luftlinie entfernt. (c) Kandler 13.12.2011 Zugspitze bei Föhn 140 km Luftlinie entfernt. (c) Kandler 13.12.2011

Seit Oktober 2009 gilt die »EnEV 2009. Doch schon jetzt ist absehbar, dass es in 2012 eine weitere Novelle der Energieeinsparverordnung geben wird. So hatte es die Bundesregierung bereits 2007 in einer Kabinettsklausur in Meseberg beschlossen (Integriertes Energie- und Klimaprogramm - IEKP). Gegenüber der EnEV 2009 soll das Anforderungsniveau noch einmal um 30% angehoben werden.

Parallel dazu hat die Europäische Union im Sommer 2010 eine neue Gebäuderichtlinie (»EPBD 2010) beschlossen. Danach sind verschärfte Anforderungen bei Neubauten und Bestandsgebäuden in den Mitgliedsländern einzuführen. Die Richtlinie ist bis Juli 2012 in nationales Recht umzusetzen.

  • Ab 2021 sind alle Neubauten als »Niedrigstenergiegebäude auszuführen.
  • Die Aushangpflicht für »Energieausweise wird auf öffentlich zugängliche Gebäude ab 500 m² Nutzfläche gesenkt. Ab 2015 gilt die Aushangpflicht auch für Gebäude mit 250 m² Nutzfläche.
  • Energieausweise müssen bei Verkauf und Vermietung unaufgefordert vorgelegt werden. In Verkaufs- und Vermietungsanzeigen ist eine Energiekennzahl anzugeben.
  • Für Energieausweise werden Qualitätskontrollen eingeführt.

Am 28.9.2010 hat die Bundesregierung ihr »Energiekonzept verabschiedet. Auch hier wurde festgelegt, dass mit der EnEV2012 begonnen werden soll, das Niveau des "klimaneutralen Gebäudes" (auf der Basis primärenergetischer Werte) bis 2020 zu erreichen. In den Beschlüssen der Bundesregierung vom

6. Juli 2012 wurde dieses Ziel noch einmal bekräftigt. Nach diesen Beschlüssen sollen Bundesgebäude bereits ab 2012 nur noch als Niedrigstenergiegebäude gebaut werden.

 

Es ist geplant die Novelle entsprechend der EPBD 2010 bis spätestens zum

9. Juli 2012 umzusetzen. Die EnEV 2012 würde dann zum Januar 2013 in

Kraft treten.

 

Noch wird die Verschärfung der Anforderungen unter den Gesichtspunkten der Machbarkeit und der Wirtschaftlichkeit kontrovers diskutiert. Vor allem die Immobilienwirtschaft kritisiert die steigenden Anforderungen als unwirtschaftlich.



Sonnenaufgang  (c) Kandler 13.12.2011 Sonnenaufgang (c) Kandler 13.12.2011
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